Samstag den 17.06.2017

08 – Filme drehen mit Minecraft (Fortsetzung des Workshops 01)

Anmeldung nicht mehr möglich!

Wollten sie mit ihren Schülern schon immer eigene Welten gestalten? Kein Problem, mit Minecraft sind diese schnell und einfach erstellt.

Die Berliner Mauer ist Geschichte, unsere Schüler kennen sie nur von Bildern, Texten, Filmen und Erzählungen. Mit Minecraft können ihre Schüler die Mauer wieder aufbauen, einen Fluchtversuch wagen und diesen im Film festhalten, natürlich alles virtuell.

In der Einführung wird kurz auf einige wichtige technische Details eingegangen, die TeilnehmerInnen verbinden ihre Laptops mit einem Minecraft-Server und können erste Erfahrungen in der virtuellen Welt machen.

Im Workshop erstellen die TeilnehmerInnen eine virtuelle Welt in welcher die fiktive Handlung spielt. Mittels Screenrecording werden die Szenen aufgenommen, geschnitten und nachvertont.

Der Austausch über eigene Erfahrungen und die Diskussion möglicher Anwendungsszenarien wird ausdrücklich gewünscht. Wie lässt sich Minecraft sinnvoll in den Fächerkanon integrieren, was muss bei der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden, wie sieht die Vorbereitung einer Stunde aus?

Technische Voraussetzungen:

  • Laptop
  • Installation Minecraft
  • Software für Screenrecording
  • Internet-Zugang

Links:

 

Jörg Steinemann ist seit 2001 Lehrer und unterrichtet an der Geestlandschule Fredenbeck, eine Oberschule mit gymnasialem Zweig. Seit 2007 arbeitet er am Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) in Hildesheim als Medienpädagogischer Berater Seit 2014 betreut er die landesweite Mediendistribution Merlin und ist beteiligt an der Entwicklung des Orientierungsrahmens Medienbildung.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im minecraftfähigen Alter.

 

 

09 – Ich bin dann mal weg: Virtual und Augmented Reality im Hands On

Im Jahr 2016 sind VR- und AR-Technologien (Virtual Reality und Augmented Reality) zu einem Massenphänomen geworden. Angetrieben durch die Entwicklungen im Computerspielebereich wird derzeit auch der Einsatz im Bildungsbereich im großen Stile erprobt.

In diesem Workshop sollen sie einen Überblick über die verschiedenen Ansätze von Augmented und Virtual Reality erhalten und in einem Hands On selber erfahren, wie diese Technologie für Bildungsprozesse genutzt werden können. Im Weiteren sollen exemplarisch die Unterschiede und der Erzählweisen beim Film und VR aufgezeigt werden.

Ekkehard Brüggemann
Jahrgang 1971, Leiter des Medienzentrums Landkreis Harburg, Medienpädagogischer Berater des NLQ und Lehrer mit einer, sich seit den 1980er Jahren im digitalen Untergrund (Demoszene) entwickelnden und noch immer gepflegten, Hassliebebeziehung zur Informationstechnik. An Energie gewinnt er z.B. durch Reibung an den heutigen und früheren technischen Herausforderungen diverser Systeme aber auch durch netzpolitische Themen. Ehrenamtlich arbeitet Brüggemann für den Demoscene-Förderverein digitale Kultur e.V. und die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Kommunikation und Medien e.V. (IAKM).

 

 

10 – Filmproduktion mit dem iPad

Aufnehmen, schneiden und präsentieren  – das ermöglichen Tablets wie z.B. iPads unkompliziert in einem Gerät.
Nach einer Einführung in die wichtigsten Regeln der Filmgestaltung wird in die Bedienung der Kamera des iPads erklärt und geübt.
Die Postproduktion mit Schnitt und Einfügen von Musik, Titeln, Abspann etc. ist am Ende mit iMovie kinderleicht.
Mit Hilfe der kostenlosen App VLC – Player können die Filme einfach organisiert und präsentiert werden.

Kurzvita Franziska Stremski

Franziska Stremski unterrichtet seit 2003 an der Oberschule Steimbke (Referenzschule Filmbildung) die Fächer Deutsch, Englisch, Musik. Seit Beginn ihrer Tätigkeit führt sie mit ihren Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Filmprojekte durch, sei es in Projekten, AGs, Klassen- oder Fachunterricht sowie als WPK Film und war mit ihren Lerngruppen bereits mehrfach erfolgreich bei der Weser-Hunte Filmklappe.

Sie ist qualifizierte Filmlehrerin und neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft und Medienpädagogische Beraterin im Landkreis Nienburg / Weser Filmberaterin in der Region Mitte Nord. Schwerpunkte ihrer Arbeit in der Filmbildung sind u.a. „Filme im Fremdsprachenunterricht“ und „Entwickeln einer Filmidee“.

 

Pascal Tollemer unterrichtet Französisch, Werte und Normen und die Film-AG an der Oberschule Lachendorf/Kreis Celle. Er ist ausgebildeter Filmlehrer und ist als Medienpädagogischer Berater im Landkreis Celle für das NLQ tätig. Seine Schwerpunkte sind die Film- und Audioproduktion mit Schülern und die Medienbildung im Fach Französisch.

 

 

11 – Videoanalyse im Sportunterricht in der Praxis – Möglichkeiten und Chancen

Anmeldung nicht mehr möglich!

In diesem Workshop werden diverse praktische Möglichkeiten aufgezeigt, wie man durch das Filmen von Bewegungen und deren Analyse die sportliche Handlungskompetenz von Schülerinnen und Schülern fördert.

Durch unterschiedliche Medien, wie Laptop, Kamera, Smartphone oder Tablet wird das Arbeiten an verschiedenen Programmen demonstriert, ausprobiert und reflektiert. Derart mediale Einsäte bietet dem Lehrenden eine Vielzahl von Chancen, birgt aber auch Gefahren, die in diesem Workshop aufgezeigt werden sollen.

Mitzubringen: sportliche Klamotten

Semy Sbaa

Studium Magister Artium Sportwissenschaft mit den Nebenfächern Psychologie und Pädagogik sowie Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Sport und Geographie in Gießen.
Bis 2013 Mitarbeiter an der Justus-Liebig Universität Gießen unter anderem mit dem Schwerpunkt Videoanalyse zur Wahrnehmungsförderung.
Seit 2014 an der Kooperativen Gesamtschule Sehnde unter anderem als Filmlehrer.
Seit 2016 Filmberater der Region Hannover-Hildesheim für das niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.

 

 

12 – Vertonung eines Films

(für maximal 12 Teilnehmer)
1. theoretische Einführung in die Tonpostproduktion eines Spielfilms (ca. 45min)
2. Einteilung in zwei Gruppen
praktische Übung Vertonung einer kurzen Filmszene an Station
Geräuschemacher (Studiosituation) und Fieldrecording: 4 Personen nehmen Geräusche im Studio auf, 2 Personen nehmen mit Handyrecordern Umgebungsgeräusche auf. (ca. 1,5 Std)
Anschließend Importieren, Schneiden und Mischen des Materials. (ca. 30min)
3. Sichtung der Ergebnisse (ca. 15 min)

BENÖTIGTE TECHNIK:
– 2 Laptops (Magix installiert) mit Kopfhörern
– 2 Studiomikrophone mit Kabeln, Stativen
– 2 Mischpulte
– 2 Handyrecorder mit Kopfhörern

BENÖTIGTE RÄUMLICHKEITEN:
2 Räume.

 

Projekte (Auswahl):
„Die Prüfung“ (Dokumentarfilm, Regie: Till Harms, ZDF/Nordmedia 2016)
„Robin – die Waringham-Saga 1“ (3tlg. Hörspiel, Regie: Johanna Steiner, Audible 2016/2017)
„Monster 1983“ (Hörspielreihe, Regie: Ivar Leon Menger, Audible/LübbeAudio 2015/2016)
„Der alte Mann und die Katze“ (Kurzspielfilm, Regie: Damian Schipporeit, Nordmedia/NDR 2016)
„Assassin’s Creed – Unity“ (Computerspiel, dt. Synchronfassung, Ubisoft 2014)
„Übergang“ (Dokumentarfilm, Regie: Rita Bakacs, NDR/Nordmedia 2012)
„Die Vögel“ (Hörspiel, Regie: Katja Riemann, Lauscherlounge 2010)
„Die Alsterdetektive“ (Hörspielreihe, Regie: Oliver Rohrbeck, Lauscherlounge 2009 bis 2011)
„Der letzte Zug“ (Dokumentarfilm, Regie: Ingmar Trost, Arte 2008)
„Torpedo“ (Spielfilm, Regie: Helene Hegemann, credofilm 2008)
„Ping Pong“ (Spielfilm, Regie: Matthias Luthardt, Junifilm/MDR 2006)

Workshops / Schulprojekte:
Workshop Ton bei der „Jungen Filmschule der Region Hannover“ vom Medienzentrum der Region Hannover 2015, 2016
Workshop Ton beim Filmprojekt „Winterreise: HipHopOperFilmTheater im Jugendknast“ der Aufbruch GbR 2014
Teamleiter Ton bei „Kinder machen Kurzfilm“ des Bewegliche Ziele e.V. 2010 & 2012

tontechnische Betreuung beim Hörspielprojekt „Johnny Hübner greift ein“ der Hans-Würtz-Schule Braunschweig, Förderschule Körperliche und Motorische Entwicklung, im Rahmen der Projektwoche 2008

 

Henrik Cordes

Dipl.-Tonmeister für AV-Medien

Tonstudium an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg, Abschluss 2007 mit studiumsbegleitendem Praktikum bei der Philharmonie Berlin berufliche Erfahrungen als Tontechniker im Hörfunkarchiv des RBB Potsdam und als Mischassistent bei der Babelsberg Postproduction GmbH
seit 2007 selbstständiger Tonmeister (Originalton, Soundedit, Sounddesign, Mischung für Hörspiel und Film)

 

 

 

13 – Ausdrucksschulung mit Film: Die Audiodeskription

Eine Audiodeskription ist die Beschreibung von Filminhalten, um sehbehinderten Menschen den Zugang zu einem Film zu ermöglichen. Das Verfassen von Audiodeskriptionstexten, gleichgültig ob in der Mutter- oder in einer Fremdsprache, ist eine anspruchsvolle sprachliche Aufgabe, gleichzeitig wird sie aber durch die Verbindung mit Film zu einer motivierenden Übung zur Ausdrucksschulung bei Schülerinnen und Schülern.

Die Teilnehmer/innen sollen das Potential zur mündlichen und schriftlichen Ausdrucksschulung bei Schülerinnen und Schülern erkennen, das im Verfassen von Filmbeschreibungstexten steckt sowie Möglichkeiten der Aufnahme und Weiterverarbeitung von Audiodeskriptionstexten kennenlernen.

Dazu werden anhand von kurzen Filmausschnitten einleitend die formalen Aspekte von Filmbeschreibungen betrachtet, um anschließend eine Audiodeskription zu einem kurzen Filmausschnitt zu verfassen und mittels mobiler Endgeräte einzusprechen und vorzutragen.

Zielgruppe: Lehrkräfte für Deutsch oder Fremdsprachen ab Sek. I
Medienkompetenzbereich: Bedienung und Anwendung
Dauer: 180 Minuten
Max. Teilnehmer: 14


Uwe Plasger

 

 

14 – Film und Theater – wie passt das zusammen?

Die Theatergruppe klopft wegen ihrer neuen Inszenierung bei der Video-AG an – und am Ende ist auf der Leinwand wenig zu erkennen und nichts zu hören?

In dem Workshop geht es darum, wie eine Zusammenarbeit zwischen Film und Theater an der Schule aussehen kann.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man mit der Kamera die Entstehung eines Theaterstücks begleitet und welche Möglichkeiten es gibt, eine Vorstellung aufzuzeichnen. Auch Fragen nach Möglichkeiten von Video als Teil der Inszernierung werden angesprochen. Der Workshop ist praktisch ausgerichtet und richtet sich an alle, die die Zusammenarbeit zwischen Video-AG und Theater-AG ausbauen möchten.

Der Filmemacher Philipp Döring wird anhand zahlreicher praktischer Beispiele aus seiner eigenen Arbeit veranschaulichen, wie die beiden Welten Film und Theater zueinander kommen können.

Biographie

Philipp Döring studierte Filmregie an der Filmakademie Ludwigsburg. Seine Filme liefen weltweit auf Festivals und gewannen zahlreiche Preise, unter anderem den First Steps Award für den besten deutschen Hochschulfilm und den Deutschen Kamerapreis.

Seit einigen Jahren dreht er auch immer wieder Filme am Theater. Insbesondere hat er mehrmals mit Luk Perceval zusammengearbeitet, unter anderem am Thalia Theater Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und für die Ruhrtriennale.